Presseberichte zum Prozess gegen AfD Gegner

„An seinen Besuch in Speyer im Februar vergangenen Jahres wird sich der 36-jährige A. aus Offenbach noch lange erinnern. Schließlich wird man nicht jeden Tag von der Polizei zur Feststellung der Personalien mit Handschellen in den Streifenwagen verfrachtet, zur Polizeiwache gefahren und dort sogar zum „Übernachten“ angehalten.“

Die Pressemitteilung gibt es hier:
http://antifa67.blogsport.de/2017/02/14/gerichtsverfahren-gegen-afd-gegner-eingestellt/

Der Bericht der RHEINPFALZ:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/204137

Der Bericht der Schwetzinger Zeitung:
https://linksunten.indymedia.org/de/node/204130

Gerichtsverfahren gegen AfD-Gegner eingestellt


Vor dem Speyrer Amtsgericht wurde heute das Verfahren gegen einen AfD-Gegner eingestellt. Er hatte am 27. Februar 2016 zusammen mit Anderen gegen den rassistischen Landtagswahlkampf der AfD in Speyer protestiert. Die Speyrer Polizei war damals hart gegen die Demonstrierenden vorgegangen, die eine Mauer aus Pappkartons vor dem Wahlkampfstand der AfD aufgebaut hatten. Das Gerichtsverfahren wurde nach Sichtung zweier Videos auf Vorschlag des vorsitzenden Richters eingestellt.
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Facebook Austritt


Wir haben uns dazu entschlossen, nicht länger Teil des antiemanzipatorischen Projekts Facebook sein zu wollen.

Zu der Frage, warum Facebook abzulehnen ist, möchten wir auf folgenden Text verweisen, herausgegeben von nadir.org:

Seit Jahren betreiben wir Server und Kommunikationsdienste für linke Gruppen, geben wir uns alle Mühe, die Server sicher zu halten, wehren wir – mit unterschiedlichen Mitteln – Anfragen von Behörden zu irgendwelchen Daten ab. Kurz: Wir versuchen im kapitalistischen Internet eine emanzipatorische Basis der Kommunikation zu bieten. Seitdem auch viele Linke Facebook „nutzen“ (oder Facebook viele Linke nutzt), sind wir jedoch verunsichert: Vielen scheint es nun nicht mehr darum zu gehen, einerseits das Internet als Ressource für linke Kämpfe zu nutzen, andererseits aber das Internet selbst als politisch umkämpftes Terrain zu verstehen und sich in diesem Kampf dazu zu verhalten. Vielmehr wird unsere politische Arbeit selbst als defizitär und anstrengend wahrgenommen. Verschlüsselte Kommunikation mit autonomen Servern scheint nicht als emanzipativ, sondern als lästig angesehen zu werden.

Disneyland

Wir hatten einfach nicht verstanden, dass es nach all dem Stress auf der Straße und den langen Gruppendiskussionen der Wunsch vieler Aktivist_innen ist, auf Facebook in Ruhe über alles, was erlebt wurde, mit allen zu quatschen. Dass Facebook eben auch für Linke die sanfteste Art der Verführung ist. Dass auch Linke es genießen, dort, wo es scheinbar nicht weh tut, den Strömen der subtilsten Form der Ausbeutung zu folgen und endlich einmal keinen Widerstand zu leisten. Das schlechte Gewissen, das viele dabei sicherlich plagt, weil sie wissen oder ahnen, welche fatalen Konsequenzen Facebook mit sich bringt, scheint hierbei keine besondere Handlungsanweisung zu erteilen.

Ist es wirklich Unwissenheit?

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Türen öffnen. Das Ende der Antifa Kneipe


Seit nunmehr eineinhalb Jahren veranstalten wir jeden Monat die Antifa Kneipe im selbstverwalteten Kulturzentrum Eckpunkt. Zeit also innezuhalten und zu reflektieren.

Angetreten sind wir mit dem Anspruch politische Bildung gerade bei Jugendlichen zu betreiben und unsere Positionen zur Diskussion zu stellen, aber auch um ein unkommerzieller Anlaufpunkt und Schutzraum zu sein, für all diejenigen, die genug von Deutschlandfahnen schwenkenden Feiernden und antiemanzipatorischen Gedankengut haben.

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[SP] Kein Nazi Konzert in der Halle 101

Im November soll die NSBM(nationalsozialistischer Black Metal) Band Peste Noire in der Halle 101 auftreten. Auf Linksunten ist nun eine sehr gute Recherche erschienen, die tiefe Einblicke ermöglicht.
Verbreitet diese!
Kein Nazi-Konzert in Speyer!
Fortsetzung folgt..